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FAQ zu FGMA – speziell Fachbetriebszertifizierung

Wie werde ich Fachbetrieb nach WHG?

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder man schließt einen Überwachungsvertrag mit einer Technischen Überwachungsorganisation oder man wird Mitglied in einer Überwachungsgemeinschaft, wie z.B. in der FGMA.

Unser Unternehmen ist bereits Mitglied im VDMA. Müssen wir trotzdem noch Mitglied in der FGMA werden, wenn wir Fachbetrieb werden wollen?

Ja, eine Anerkennung als Fachbetrieb ist nur über eine direkte Mitgliedschaft in der FGMA möglich.

Unser Unternehmen ist nicht Mitglied im VDMA. Können wir trotzdem Mitglied in der FGMA werden?

Ja, eine Mitgliedschaft in der FGMA ist unabhängig von einer gleichzeitigen Mitgliedschaft im VDMA. Allerdings gelten für solche Unternehmen andere Konditionen (Mitgliedsbeiträge). Entscheidend für die Mitgliedschaft ist, ob das Unternehmen in
den Rahmen des Überwachungsvereins passt (Bereich Metallbe- und –verarbeitung).

Welche Vorteile hat unser Unternehmen bei einer Mitgliedschaft in der FGMA gegenüber einem Unternehmen, das einen Überwachungsvertrag hat?

Die Vereinsmitglieder sind aktiv in die FGMA eingebunden. Über die verschiedenen Vereinsgremien, wie Mitgliederversammlung, Vorstand, Überwachungsausschuß usw. bestimmen sie die Leitlinien mit, d.h. es kann Einfluß genommen werden auf die Mitgliedsbeiträge oder das Überwachungsverfahren. Darüber hinaus ist das Engagement der Unternehmen für die Belange des Umweltschutzes sehr viel höher, da Mitglied im Verein das Unternehmen (Vorstand, Geschäftsführung) ist und nicht, wie im anderen Fall, der fachbetriebspflichtige Unternehmensteil.

Was ist ein „Fachbetriebsbeauftragter“?

Der sog. Fachbetriebsbeauftragte (Abkürzung FBB) ist eine Schöpfung der FGMA und nicht zu verwechseln mit dem Betriebsbeauftragten für Gewässerschutz. Der FBB hat die Aufgabe, als kompetenter Ansprechpartner im Mitgliedsunternehmen sowohl nach innen, d.h. gegenüber den Bedienern von Maschinen oder den Aussendienstmonteuren zu fungieren, als auch nach aussen, d.h. in erster Linie zur Geschäftsstelle der FGMA. Die Voraussetzungen, die ein FBB erfüllen muß, sind in der sog. „Blauen FGMA-Mappe“ schriftlich dokumentiert

„Blaue Mappe“, was ist das?

Die „Blaue Mappe“ ist sozusagen die Bibel der FGMA. Sie besteht aus 14 Kapiteln, wobei im ersten Teil alle die Mitgliedschaft und das Überwachungsverfahren betreffenden Punkte (wie z.B. Satzung, Fachgruppen, Überwachungsverfahren. Kosten usw.) abgehandelt werden. Der zweite Teil enthält die Zusammenstellung der aktuellen Rechtsgrundlagen (wie z.B. Auszüge aus dem Wasserhaushaltsgesetz, alle Länderverordnungen aus dem Bereich VAwS usw.) sowie Arbeitshilfen (wie z.B. Anlagenkataster, Muster-Betriebsbeschreibung usw.).

Wir sind kein FGMA-Mitglied. Können wir trotzdem an einer Schulung zum Fachbetriebsbeauftragten teilnehmen?

Selbstverständlich. Die Teilnahme an der Schulung ist vollkommen unabhängig von einer Mitgliedschaft in der FGMA oder im VDMA.