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Wir zeigen,
was in uns steckt!

Anlagenprüfung nach § 23 VAwS

I. Gesetzliche Grundlage
II. Prüforganisation
III. Prüfung
IV. Sonstiges

I. Gesetzliche Grundlage

Nach § 62 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowie § 23 der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (Anlagenverordnung – VAwS)* haben Betreiber von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen diese von Sachverständigen überprüfen zu lassen. Hierzu zählen Werkzeugmaschinen, hydraulische Aufzüge, Galvanikanlagen usw. (HBV-Anlagen) sowie Faß- und Gebindeläger, Abfüllplätze und Heizöltankanlagen (LAU-Anlagen).

Prüfungen sind entweder einmalig vor Inbetriebnahme, nach einer wesentlichen Änderung, bei Stilllegung der Anlage oder auf Anordnung der Behörde durchzuführen. Bestimmte Anlagen, z.B. in Wasserschutzgebieten oder ab einem bestimmten Volumen sowie unterirdische Anlagen, sind darüber hinaus regelmäßig wiederkehrend zu überprüfen (entweder alle 5 Jahre oder alle 2 ½ Jahre).

* in Niedersachsen § 17 VAwS, in Sachsen § 21 VAwS
in Brandenburg § 22 VAwS

II. Prüforganisation

Die Prüfungen sind von Sachverständigen anerkannter und zugelassener Organisationen durchzuführen. Die Fachbetriebsgemeinschaft Maschinenbau e.V. (FGMA) ist eine auf Anregung des Umweltausschusses des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) gegründete Sachverständigenorganisation nach § 22 VAwS. Sie ist unter dem Kennzeichen W2 – Anerk. § 22 VAwS – FGMA 01/14 durch das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie anerkannt und für alle Bundesländer mit rechtskräftiger VAwS zugelassen. Die FGMA ist bundesweit aktiv und verfügt z.Z. über acht Sachverständige, die regional tätig sind.

III. Prüfung

Die Anlagenprüfung besteht aus den Teilen

  • Ordnungsprüfung (Kontrolle der schriftlichen Unterlagen, Anlagendokumentation)
  • Technische Prüfung (Leitungsführung, Auffangwannen, Dichtheitsprüfung)
  • Prüfung der Sicherheitseinrichtung/en (Grenzwertgeber, Füllstandsanzeige, Leckagemelder usw.)

Das Ergebnis der Prüfung wird in einem Prüfbericht festgehalten und dem Anlagenbetreiber im Original zugestellt. Die jeweils zuständige „Wasserbehörde“ erhält, falls gefordert, automatisch eine Kopie des Prüfberichtes.

IV. Sonstiges

Eignungsfeststellungsgutachten, Vorprüfungen und Beratungen runden das Dienstleistungsangebot ab.
Anfragen sind an folgende Adresse(n) zu richten:
Telefon: 069/6603-1842 oder 1324, Fax: 069/6603-2842 oder -2324 oder eMail: fgma@fgma.de